Berlin - Das letzte Jahr als Regierender Bürgermeister war sicherlich das forderndste für Michael Müller. Künftig wird er im Bundestag den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf vertreten, wo er selbstredend das Direktmandat holte.  

2021 würde ich diesen Filmtitel geben:

„Der Fluch der Mutanten“.

Corona ist …

… eine Zeit, in der sehr viele Menschen sehr viele Einschränkungen in Kauf nehmen müssen und viel Leid erfahren haben. Diese Pandemie ist eine weltweite Bedrohung und stellt uns zudem vor neue medizinische Herausforderungen. Und sie kann auch ein Vorbote für mögliche neue globale Gefahren sein. Aber ich bin überzeugt davon, dass wir diese Pandemie überwinden werden.

Im Lockdown habe ich gelernt, dass …

… sehr viel digital möglich ist, aber vieles auch nicht einfach durch Technik ersetzt werden kann: Die direkte Begegnung zwischen Menschen und das Zusammensein ist durch nichts zu ersetzen.

Am Tag, an dem die Pandemie offiziell vorbei ist, werde ich …

… mich einfach freuen. Denn sie ist vorbei, wenn Maßnahmen gut umgesetzt werden und die Medizin und die Wissenschaft gut helfen konnten.

Mit diesem Lied hätte ich Angela Merkel verabschiedet:

Aretha Franklin: „Respect“

Diese Superkraft würde ich Olaf Scholz verleihen:

An mehreren Orten gleichzeitig sein zu können.

In Tegel gibt es selbstfahrende Busse. Ich würde gern dieses vollautomatische Gerät entwickeln:

Eine Zeitmaschine, die mich vollautomatisch in die unterschiedlichsten Epochen reisen lässt – ich würde zum Beispiel gern mal die 20er-Jahre in Berlin erleben oder auch einige Persönlichkeiten der Geschichte kennenlernen!

Das würde ich 2022 am liebsten verbieten:

… die unerträgliche Hetze und den Hass im Netz.

Und das endlich mal einführen:

Vollbeschäftigung mit gleichen Löhnen für gleiche Arbeit!

Was Sie schon immer mal tun wollten – im nächsten Jahr dann aber wirklich:

Vier Wochen Urlaub am Stück.


Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Sonnabend am Kiosk oder hier im Abo.