Berlin - Die aus Wilmersdorf stammende Schauspielerin Nilam Farooq war in diesem Jahr neben Christoph Maria Herbst in Sönke Wortmanns Dramödie „Contra“ zu sehen.

2021 würde ich diesen Filmtitel geben:

„Das Unmögliche wird möglich“ oder „Die Dummheit der Menschheit“.

Corona ist …

… ein Arschloch, das von vielen ernster genommen werden sollte, ebenso wie die Impfung, um dem Spuk ein Ende zu bereiten und irgendwann mit diesem Kapitel abzuschließen.

Im Lockdown habe ich gelernt, dass …

… Freiheit wirklich schon beim unbeschwerten Essengehen anfängt und ich gar nicht mal so gerne puzzle, wie ich dachte.

Am Tag, an dem die Pandemie offiziell vorbei ist, werde ich …

… immer noch zweifeln, ob dem wirklich so ist – im Anschluss dann aber eine Fernreise buchen und meine Masken wegschmeißen.

Mit diesem Lied hätte ich Angela Merkel verabschiedet:

Vicky Leandros: „Ich liebe das Leben“

Diese Superkraft würde ich Olaf Scholz verleihen:

Witz und Entertainment, damit wir mal einen Kanzler haben, der neben fähig auch unterhaltsam ist und Leute mitziehen und durch seine Art begeistern kann.

In Tegel gibt es selbstfahrende Busse. Ich würde gern dieses vollautomatische Gerät entwickeln:

Die Steuer-Magic-Box. Einfach alles rein und nie mehr nervige Steuern machen, Belege raussuchen oder sich mit sonst was in der Richtung rumschlagen.

Das würde ich 2022 am liebsten verbieten:

Die AfD.

Und das endlich mal einführen:

Den Frauentag deutschlandweit. Kostenlose Periodenprodukte. Umweltfreundliches Konfetti für alle.

Was Sie schon immer mal tun wollten – im nächsten Jahr dann aber wirklich:

Gebärdensprache erlernen und so ein gutes Gespräch führen.


Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Sonnabend am Kiosk oder hier im Abo.