Berlin - René Pollesch ist Dramatiker und Regisseur und seit September des ablaufenden Jahres Intendant der Volksbühne. Vier Jahre nach dem Ende der Castorf-Ära, der heiß umstrittenen und schnell gescheiterten Übernahme durch Chris Dercon und der Kurzzeit-Intendanz des Betriebsretters Klaus Dörr, der wegen MeToo-Vorwürfen vorzeitig das Haus verließ, soll mit Pollesch endlich ein Neuanfang gelingen.

2021 würde ich diesen Filmtitel geben:

„Was hat die Berliner Krankenhausbewegung erreicht? Und wie wurde es erreicht? Und was sind unsere zukünftigen Ziele? Eines ist klar: Die Krankenhausbeschäftigten, die Pflegekräfte, die Reinigungskräfte machen weiter für eine bessere Gesundheitsversorgung in diesem Land!“ (@keineprofite)

Corona ist …

Lockdown bedeutet zu Hause bleiben. Für Tausende Obdachlose ist das aber unmöglich. Weil sie aber auch ein Recht auf Wohnen haben, fährt ein Solibus durch die Stadt. In diesen Bus steigen in der ganzen Stadt Obdachlose dazu, die danach zu einem extra dafür besetzten Gebäude gebracht werden. („Wohnung fertig aus, Basta!“ YouTube-Kanal: Supernova Das Leftstyle-Magazin)

Im Lockdown habe ich gelernt, dass …

… um 4 Uhr morgens aufstehen nicht die schlechteste Idee ist.

Am Tag, an dem die Pandemie offiziell vorbei ist, werde ich …

… das wie mitkriegen?

Mit diesem Lied hätte ich Angela Merkel verabschiedet:

„Holidays in the Sun“ von The Sex Pistols

Diese Superkraft würde ich Olaf Scholz verleihen:

-

In Tegel gibt es selbstfahrende Busse. Ich würde gern dieses vollautomatische Gerät entwickeln:

Busfahrende Selbste.

Das würde ich 2022 am liebsten verbieten:

Stadt als Beute.

Und das endlich mal einführen …

Das Leben wäre vielleicht aufregender, wenn man nicht drei Versuche hätte, sein Passwort irgendwo einzugeben.

Was Sie schon immer mal tun wollten – im nächsten Jahr dann aber wirklich:

I love you, but I’ve chosen Entdramatisierung.