Berlin - Ismail Yozgat spricht vor dem Kasseler Rathaus in ein Mikrofon. Vor ihm versammelt stehen mehrere Tausend Menschen. Ein Monat ist vergangen, seit sein 21-jähriger Sohn Halit erschossen wurde. Yozgats Stimme ist brüchig, aber laut, als er fragt: „Wie viele Hinrichtungen müssen noch vollzogen werden, bis die Täter gefasst werden? Sehr geehrtes Innenministerium, öffnen Sie Ihre Augen, um die bittere Realität zu sehen!“ Nach seiner Rede tupft Yozgat sich Schweiß von der Stirn.

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