Berlin - Der Mann ist anthropologisch eine komplizierte Spezies. Obwohl er das Patriarchat erschaffen und sich in den meisten westlichen Gesellschaften knallharte Privilegien angeeignet hat, ist er rein statistisch gesehen ein zartes Pflänzchen. Männer sterben in Deutschland in etwa fünf Jahre früher als Frauen. Sie sind krankheits- und stressanfälliger, sterben eher an Covid-19, leiden eher unter Alkoholsucht. Wir haben den Schriftsteller Anselm Neft gebeten aufzuschreiben, was die Gründe für die frühe Sterblichkeit des Wesens Mann sind. Liegt es am hohen Fleischkonsum (Männer essen in Deutschland etwa doppelt so viel Fleisch wie Frauen)? Oder sind es doch die schlechten Gene? Für sein neuestes Buchprojekt beschäftigt sich Neft mit der Genese der Männlichkeit.

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