Berlin - Die Unabhängigkeit der Presse ist eines der höchsten Güter, über die eine Demokratie verfügt. Transparenz und Unbestechlichkeit sind die Qualitätsgaranten des Journalismus. Dessen Währung ist die Glaubwürdigkeit. Diese Glaubwürdigkeit gerät auch deshalb in Gefahr, weil der Journalismus in den vergangenen Jahren ökonomisch stark unter Druck geraten ist. Sinkende Auflagen, die Corona-Krise, ein darbendes Anzeigengeschäft, höhere Rohstoffpreise und Personalkosten machen es immer schwieriger, Qualitätsjournalismus zu finanzieren, während zugleich Falschinformationen immer leichter die Öffentlichkeit erreichen und die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Fiktion erheblich erschweren. Gerade deshalb ist seriöser Journalismus so wichtig. Er muss sich den neuen Herausforderungen stellen und gleichzeitig Lösungen für die ökonomischen Probleme finden. Es gibt indes internationale Beispiele, wie das der New York Times, die beweisen, dass sich investigativer Journalismus in Zeiten des digitalen Wandels erfolgreich behaupten – und lohnen – kann, ohne dass die journalistische Qualität darunter leidet.

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