Gilt in den Londoner Bahnen überhaupt eine Maskenpflicht? Denke ich deutsch und ziehe in der Docklands Light Railway auf dem Weg vom City Airport in die Stadt fast verschämt mein Tuch herunter, weil ich hier der Einzige bin, der sein Gesicht verhüllt. Danach die halbstündige Fahrt im engen, vollen U-Bahn-Waggon der Jubilee Line, wo man sich auf langen Bänken gegenübersitzt. Das ist aber gar keine Strapaze, das ist eine nicht endende Wonne, weil ich schöne, immer wieder andere Menschen betrachten darf, eine Vielfalt an Geschöpfen aus dieser Welt, immer auf ihre Weise gekleidet, mal gelassen, mal prächtig, und mir kommt es so vor, als wäre sie stets perfekt. Eine in sich stimmige Einheit aus Mensch und Kleidung

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