Unmittelbar nach der Invasion in der Ukraine sollen die russischen Medien (nach westlichen Medienberichten) von den Aufsichtsbehörden Anweisungen zur korrekten Berichterstattung über die Lage in der Ukraine erhalten haben. Kein Wunder, dass die einflussreichen, staatsloyalen Zeitungen wie Iswestija, Kommersant oder Wedomosti in ihren Berichten und Kommentaren über den Krieg im Wesentlichen der Argumentation von Präsident Putin folgen. Die Berliner Zeitung am Wochenende hat Berichterstattung der russischen Medien gesichtet. Das Ergebnis: Die kremltreuen Medien berichten betont nachrichtlich. Statt auf eine plumpe Progagandaschlacht setzt man subtiler auf das Eintröpfeln des Kremlnarrativs vom „Genozid“ im Donbass und der „Befreiung“ der Ukraine.

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