Berlin - Die eigentliche Ironie an „La Belle et la Bête“ (um 1908): der Name des Malers, Henri Rousseau. Denn wer an Rousseau denkt, denkt ja zuerst an Jean-Jacques, den Philosophen, dessen „Zurück zur Natur“ in die Geistesgeschichte einging. Rousseau verstand Natur als Teil unserer selbst. Ob der Maler Henri wohl an Jean-Jacques dachte, als er das Gemälde malte, in Anlehnung an das Märchen „Die Schöne und das Biest“? Sicher ist: Beim Anblick des Bildes im Zentrum der Ausstellung „Sun Rise | Sun Set“, im gläsernen Oktagonraum des Schinkel Pavillons, wären beide Rousseaus erblasst.

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