Wolfgang Krolow, Jahrgang 1950, ist ein Berliner Urgestein der sozialkritischen Fotografie. Mitte der 70er-Jahre kam er in die Mauerstadt, um im Westteil an der Hochschule der Künste zu studieren. Schnell machte er sich mit seinen klassisch anmutenden, schwarz-weißen Fotos einen Namen und veröffentlichte in Tageszeitungen und Magazinen. Seine Fotoreisen führten Krolow an seltener fotografierte, entlegene Länder und Orte, unter anderem Albanien und Wolgograd, doch die Treue hielt er stets seinem heimatlichen Kreuzberger Kiez. Krolows fotografischer Stil weitet den Blick des Betrachters hin zur Kunst der Malerei und Zeichnung.Argus FotokunstMarienstraße 26 19 Uhr (Vernissage); Di-Sa 14-18 Uhr