Währungsumstellung am 1. Juli 1990 in Bernburg: Ein Mann zeigt stolz seine D-Mark-Scheine.
Foto: imago images / Detlev Konnerth

Betrachtungen zur deutschen Einheit räumen zunehmend ein, dass auf ihrem Weg Fehler gemacht wurden, auch gravierende. Doch dieses Eingeständnis wird meist reflexartig mit der Behauptung relativiert, angesichts von Maueröffnung, massenhafter Abwanderung, wirtschaftlichem Niedergang und dem Wunsch nach der D-Mark habe es keine Alternativen gegeben. Dem ist entgegenzuhalten: Wer Alternativen nie auch nur versucht hat, kann nachträglich schlecht glaubhaft machen, es hätte keine gegeben.

Dies gilt gerade auch für die Einführung der D-Mark als Zahlungsmittel in der DDR. Was war geschehen?

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