Berlin - Ein früherer Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) erklärt hier am 22. Januar 2021, er habe 15 Jahre lang als Rundfunk- und Fernsehmechaniker bei der Stasi gearbeitet. Er beklagt, dass Menschen wie er, die „ohne Einblick in die operative Arbeit am Menschen“ blieben, seit 1990 benachteiligt würden. Die Stasi habe nicht willentlich Menschen in der DDR „verärgern“ oder „schikanieren“ wollen. Bis 1989 fühlte er sich anerkannt mit seiner Tätigkeit, dann brach „unerklärlich“ in der Gesellschaft ein „urplötzlicher Hass auf die Staatsicherheit“ aus. So viel „Volksverblödung und Dummheit“ wie in der heutigen bundesdeutschen Gesellschaft habe es zuvor seit 1945 in Deutschland nicht gegeben. Aus Angst schreibe er anonym.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.