BerlinDieser Tage laufen heftige Debatten über die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrages. Der „Schwarz-Braune Peter“ scheint in Magdeburg zu liegen, wo eine Mehrheit von CDU und AfD den Zuwachs für die Öffentlich-Rechtlichen um 86 Cent pro Monat zu Fall bringen könnte. Dabei gehen die Probleme viel tiefer als „Führungsschwäche der CDU“ oder „Fremdeln gegenüber der (sic!) Demokratie“. 30 Jahre nach der staatlichen Einheit fällt es aus westlicher Sicht noch immer schwer, differenziert nach Osten zu schauen.

Jens Schneider von der Süddeutschen schreibt mit Blick auf die Beitrags-Diskussionen, wir sollten bitte nicht von dem Osten reden. Ist das mehr als eine Binsenweisheit? Es scheint mir sinnvoller, sowohl gewisse grundlegende Unterschiede zwischen Ost und West zu erkennen und anzuerkennen, als auch wichtige Differenzen und Differenzierungen im Osten wahrzunehmen.

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