Der Louvre in Paris während des Lockdowns. 
Foto: imago images

Sommer 2020. Ich werde nach Berlin zurückkehren. Ich blicke auf das vergangene halbe Jahr zurück. Es hatte normal begonnen, das heißt, ähnlich wie die vorangegangenen. Nach meinem 80. Geburtstag Ende Dezember 2019 waren meine Lebensgefährtin Monique und ich zunächst von Berlin nach Paris geflohen, dann aus Europa, diesmal Richtung Afrika. Mitte Januar war ich wieder in Berlin, flog noch zweimal nach Paris und zurück. Rechtfertigten ein Begräbnis in Frankreich, ein Zahnarzttermin in Berlin meinen Anteil an der Umweltzerstörung? Moralischer wären Bahnfahrten.

Doch das Coronavirus hatte bereits zu wirken begonnen. Vor Ladenschluss ging ich um die Ecke, wollte vor meinem Abflug bei Lidl einige Kleinigkeiten kaufen. Ein ungewohnter Anblick bot sich mir, einige Regale waren leer geräumt, es gab keine einzige Kartoffel mehr, Nudeln und Reis waren ebenso wie Mehl und Zucker und selbst Toilettenpapier verschwunden.

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