„Für eine Karriere als Hausbesetzerin nicht zu gebrauchen“: Autorin Ruth Herzberg im Spätsommer 2020.
Foto:  Ostkreuz/Sebastian Wells

Ich war 14, als die Existenzangst in mein Leben trat. Geboren und aufgewachsen in Ostberlin, Hauptstadt der DDR, haben wir uns um vieles, aber niemals um Geld, ernsthaft Gedanken machen müssen.

In der DDR war alles so billig. Wenn Mutter und ich essen gehen wollten und es an Barem im Hause fehlte, durchsuchten wir manchmal einfach alle Ecken der Wohnung und Mutters Manteltaschen, bis wir die paar Mark für beispielsweise Champignoncremesuppe und Schnitzel „Gärtnerin Art“ im Restaurant „Mazurka“ auf der Klement-Gottwald-Allee zusammenhatten.

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