Tom Rapoport erinnert sich noch genau an das Gespräch, in dem er von seiner Ablehnung erfuhr, seiner zweiten. Es fand in seinem Büro im Max Delbrück Centrum in Berlin-Buch (MDC) statt, 1994. Der Vorsitzende des wissenschaftlichen Ausschusses setzte sich auf Rapoports Stuhl und fragte: „Na, Herr Rapoport, was wollen Sie denn eigentlich?“

Tom Rapoport lächelt, wenn er sich daran erinnert. Frisch rasiert sitzt der 73-Jährige in rotem Wollpullover vor der Zoom-Kamera und wiederholt die Antwort, die er dem Ausschussvorsitzenden gab. „Ich will ’ne Professur hier.“ Der Vorsitzende sagte daraufhin: „Na, wir wollen so manches in unserem Leben.“

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