Für manchen schien 1990 die Geschichte an ihrem Ende angelangt. Der freie Westen hatte gesiegt, der diktatorische Osten verloren – und das im welthistorischen Maßstab. Zwei Jahre später veröffentliche Francis Fukuyama sein Buch „Das Ende der Geschichte“. Ab jetzt würde nicht mehr um die Zukunft gestritten oder gar gekämpft werden. Zukunft? Nicht mehr als die Verlängerung der Gegenwart, die – wie schon bei Voltaire in dessen Satire „Candide“ – die beste aller möglichen ist.

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