Photoshop feiert 25. Geburtstag. Angefangen hat die Geschichte der Mutter aller Bildbearbeitungsprogramme klein, als Familien-Projekt. Im Jahr 1987 schrieb der Doktorand Thomas Knoll von der Universität Michigan in seiner Freizeit eine Software, die ihm helfen sollte, Graustufen auf einem Schwarz-Weiß Bildschirm anzuzeigen.

Damals hieß das Programm „Display“ und wäre eine Freizeitbeschäftigung geblieben, wenn nicht Thomas' Bruder John Knoll, der beim Spezialeffekte-Studio Industrial Light & Magic des „Star Wars“-Schöpfers George Lucas arbeitete, dazu geraten hätte, das Programm auszubauen. Als die Brüder ihr Produkt möglichen Partnern vorstellten, war es letztlich Adobe, mit denen die Verhandlungen erfolgreich geführt wurden.

Für Profis, aber mit Pannen-Potenzial

Im Jahr 1990 kam die erste Version unter dem Namen Photoshop auf den Markt. Photoshop ist aus der bildbearbeitenden Branche, bei Fotografen, Webdesignern oder Werbeagenturen, nicht mehr wegzudenken. Oft arbeiten professionelle Gestalter mit dem Programm um Models noch perfekter zu machen, Schauspieler auf Magazincovern zu verschönern oder Produktbilder zu bearbeiten, um diese in Hochglanz erstrahlen zu lassen. Es gibt kaum mehr ein Bild in Zeitschriften und Magazinen, das nicht manipuliert wurde.

Doch nicht jede Retusche führt zum gewünschten Ergebnis. Manch eine dieser Arbeiten geht ganz schön daneben. Diese sogenannten Photoshop-Pannen werden im Netz gerne öffentlich bestaunt und belächelt. Die lustigsten Pannen haben wir für Sie zusammengestellt. (lk)