Berlin - Bereits als Kind litt Jean Ochel unter Konzentrationsstörungen und körperlicher Unruhe: Symptome für eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS. Erst während seines Psychologiestudiums erfuhr der Berliner von den Effekten von Achtsamkeitsübungen und Meditationen, unter anderem im Zusammenhang mit der Behandlung von ADHS-Patienten. Als er die Übungen, wie etwa Atemübungen, selbst ausprobierte, war er überrascht, dass sie ihm tatsächlich halfen. 

In seiner Masterarbeit an der FU Berlin untersuchte Ochel, ob die Methode auch Kindern und Familien helfen könnte, und entwickelte dafür zwölf audiogeleitete Übungen, die sich mit den Kernsymptomen von ADHS beschäftigten. Seine Studie mit 40 Kindern zeigte: Es funktioniert.

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