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Ob im Internet oder in der Innenstadt, die Zahl der Reparatur-Shops für Smartphones und Tablets steigt. Hier kann man sein Gerät bei Display-Schäden, Software-Fehlern und anderen Problemen abgeben und bekommt es schnell wieder repariert zurück. Zumindest in der Theorie – denn immer mehr Nutzer sind unzufrieden mit den Dienstleistern. Bemängelt werden fehlende Transparenz, Reparaturfehler und schlechter Service. All about phones aus Berlin erklärt, worauf man bei der Auswahl eines Reparaturdienstleisters achten sollte.

Reparaturen werden häufig unsachgemäß durchgeführt

Die Zahl möglicher Defekte ist lang. Sie reicht von Akku-Ladefehlern über deformierte Klinkenbuchsen bis hin zu Speicherschäden. Reparaturdienstleister haben entsprechend viel zu tun. Leider lassen viele von ihnen nicht die notwendige Sorgfalt walten, wie man bei all about phones weiß. „Es kommt häufig vor, dass wir Fehler korrigieren müssen, die durch unsachgemäße Reparaturen erst entstanden sind.“, so Geschäftsführer Dilara Kaya.

Kunden sollten deshalb zuerst Informationen über den Dienstleister einholen. So empfiehlt es sich z. B., online Erfahrungen zu vergleichen. Ein guter Indikator für Qualität ist auch eine transparent gestaltete Webseite, auf der Kunden Informationen über den genauen Reparaturablauf, Kosten und Qualitätssiegel wie etwa vom Händlerbund oder DSDW finden.

Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe weiterer Faktoren, die einen seriösen Anbieter ausmachen.

Datensicherheit

Ein seriöser Reparatur-Shop gewährleistet den sicheren Umgang mit sensiblen Daten. Am besten entscheidet man sich deshalb für Dienstleister, die die Reparatur auch durchführen, ohne nach der PIN zu fragen.

Seriosität erkennt man weiterhin daran, dass der Reparaturdienstleister darauf hinweist, Daten sicherheitshalber auf einem externen Datenträger zu speichern. Schließlich können immer unvorhergesehene Schäden auftreten.

Festpreisgarantie

Viele Anbieter versprechen im Vorfeld einen Preis, stellen aber hinterher eine Rechnung über einen deutlich höheren Betrag. Aus diesem Grund sollte man sich für einen Anbieter mit einer Festpreisgarantie entscheiden. So ist man vor bösen Überraschungen sicher.

Auch sollte man hellhörig werden, wenn bereits für eine Fehlerdiagnose hohe Beträge gefordert werden. Ein seriöser Anbieter führt Fehlerdiagnosen bei kleineren Mängeln kostenlos am Tresen durch. Wenn es sich um einen komplexeren Defekt handelt, der nicht innerhalb weniger Minuten eingegrenzt werden kann, fällt natürlich ein gewisser Bearbeitungsaufwand an.

Funktionstest vor Ort

Nach durchgeführter Reparatur sollte vor Ort immer ein Funktionstest durchgeführt werden, bei dem der Kunde persönlich anwesend ist. Dabei ist es wichtig, alle Funktionen zu überprüfen, sodass auch eventuell während der Reparatur entstandene Mängel ausgeschlossen werden können.

Hinweis: Gerade in Zeiten von Corona sollte darauf geachtet werden, dass das Handy nach Abschluss der Arbeiten desinfiziert wird. Ein seriöser Anbieter wird diese Arbeit noch vor der Mitnahme am Tresen durchführen.

Geschulte und engagierte Mitarbeiter

Die Qualität der Reparaturen steht und fällt mit der Erfahrung und der Ausbildung desjenigen, der die Reparatur durchführt. Nutzer legen deshalb Wert darauf, dass die Mitarbeiter bestmöglich ausgebildet sind. Aufschluss geben Zertifikate und Ausbildungsbescheinigungen, etwa im elektrotechnischen Bereich. Erfahrung erkennt man auch daran, dass Geräte vieler verschiedener Hersteller repariert werden.

Zusätzlich angebotene Leistungen stehen für Engagement und Qualität. Bei guten Reparatur-Shops gibt es einen Hol- und Bring-Service. So muss man nicht erst durch die ganze Stadt fahren, nur um sein Handy abzugeben oder abzuholen.

Nachhaltigkeit

Mitunter kommt es natürlich vor, dass ein Smartphone wirklich nicht mehr zu retten ist. In diesem Fall sollte man neben dem Neukauf eines Geräts nicht die Entsorgung des alten Geräts vergessen.

Bei seriösen Anbietern besteht die Möglichkeit, Altgeräte kostenfrei abzugeben. Teilweise ist auch der Ankauf defekter Geräte gegen eine Pauschale möglich. Der Vorteil hierbei besteht darin, dass kein umweltschädlicher technischer Abfall entsteht und alte Teile nachhaltig wiederverwertet werden.