Berlin - Im aktuellen Bundestagswahlkampf ist der Hass gegen Politikerinnen und Politiker ein massives Problem. Das zeigen erste Ergebnisse einer aktuelle Datenrecherche der Organisation HateAid, der ersten und einzigen Beratungsstelle für Opfer digitaler Gewalt in Deutschland. HateAid führt im Vorfeld der diesjährigen Bundestagswahlen eine Reihe von Datenrecherchen zu Spitzenpolitikern sowie Kommunal- und Landespolitikern durch. Ziel sei es herauszufinden, woher die digitale Gewalt komme, ob sie organisiert oder spontan geschehe und wer wie viel Gewalt erfahre.

Für die erste Recherche der gemeinnützigen Organisation stehen die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Parteien im Fokus. Dafür hat HateAid Hasskommentare auf der Plattform Twitter im Zeitraum vom 19. bis 26. August dieses Jahres ausgewertet. Die ersten Ergebnisse: Innerhalb einer Woche erhielt Armin Laschet (CDU) 5662 potenziell hasserfüllte Kommentare bei Twitter, gefolgt von Annalena Baerbock (Grüne) mit 1086 und Olaf Scholz (SPD) mit 620 Hasskommentaren.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.