Berlin - Elon Musk, der Tesla-Gründer, hatte mit seinen Äußerungen in den vergangenen Wochen dafür gesorgt, dass der Bitcoin-Kurs massiv ins Wanken geriet. Nachdem Musk lange als Befürworter der Kryptowährung galt, sprach er Mitte Mai von Umweltbedenken angesichts des hohen Stromverbrauchs. Deshalb die Entscheidung: keine Transaktionen mehr mit Bitcoins.

Sein Schachzug kam nicht überall gut an. Bitcoin- und Krypto-Anhänger wie Twitter-Chef Jack Dorsey argumentierten damit, dass die Umweltbilanz mit der fortschreitenden Verbreitung von Erneuerbaren Energien langfristig wesentlich besser werden dürfte. Allerdings stehen viele Server-Farmen, die zum Bitcoin-Mining im großen Stil genutzt werden, in Ländern mit relativ geringen Stromkosten wie China oder Kasachstan. Hier stammt die Energie aber häufig aus vergleichsweise umweltschädlichen Quellen wie Kohle.

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