Boston - Sie sind für Astronomen seit vielen Jahren Anlass zum Grübeln: breitbandige – also über einen weiten Bereich von Wellenlängen ausgedehnte – Emissionen von Infrarotstrahlung aus Regionen, in denen Sterne entstehen. Eine von vielen Forschern favorisierte Erklärung ist, dass es sich um die überlagerte Strahlung vieler unterschiedlicher Formen sogenannter polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) handelt. Doch bislang war jeder Versuch gescheitert, solche Substanzen im Weltall nachzuweisen. Das hat sich jetzt geändert: Im Fachblatt Science berichtet ein internationales Forscherteam über den Nachweis gleich zweier Arten von PAK in der 450 Lichtjahre entfernten Taurus-Molekülwolke.

Ringförmige Verbindungen auf Kohlenstoffbasis

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