Die Darstellung zeigt, wie im Universum zwei Objekte – ein großes und ein kleines – einander umkreisen und dabei Gravitationswellen aussenden.
Bild: N. Fischer/S. Ossokine/H. Pfeiffer, A. Buonanno/AEI/Simulating eXtreme Spacetimes (SXS) Collaboration

Berlin - Die Vorstellung hat etwas Unheimliches: Vor etwa 780 Millionen Jahren umkreisten sich tief im Universum zwei Objekte – ein großes und ein kleines. Dann verschmolzen sie. Dabei lösten sie ein Signal aus, das heute von Menschen mit hochfeinen Anlagen aufgefangen werden kann. Astronomen können es „lesen“ und genau erzählen, was passiert ist: Das eine Objekt, ein großes Schwarzes Loch, besaß etwa 23-mal so viel Masse wie unsere Sonne. Das zweite Objekt war etwa neunmal leichter – entweder ein sehr, sehr leichtes  Schwarzes Loch oder ein besonders massereicher, übergewichtiger Neutronenstern. All dies geschah irgendwo in Richtung des Sternbilds Bildhauer (Sculptor) am Südhimmel, wie das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam jetzt berichtete.

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