Sachsen hat das strukturell leistungsfähigste Bildungssystem Deutschlands, gefolgt von Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern. Das Schlusslicht aller 16 Bundesländer bildet Schleswig-Holstein, knapp hinter Berlin. Hessen landet auf Platz 9.
Das ist das Ergebnis des Bildungsmonitors 2012, einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Der zum neunten Mal veröffentlichte Bildungsmonitor bewertet anhand von 13 Handlungsfeldern die Infrastruktur und Teilhabechancen in den Bildungssystemen der Bundesländer.
Die Spitzenreiter Sachsen und Thüringen bieten laut Studie sehr gute Bedingungen für eine individuelle Förderung von Kindern aus sogenannten bildungsfernen Haushalten. „Beide Länder bekämpfen erfolgreich die Entstehung von Bildungsarmut“, sagte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr bei der Vorstellung der Studie am Mittwoch in Berlin. Sie böten zudem einen breiten Zugang zu akademischen Abschlüssen. „Thüringen gibt pro Kopf am meisten Geld für die Bildung seiner Bürger aus“, sagte Pellengahr.

Zuwachs: 9,4 Milliarden Euro

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