Ob Babyflaschen, Autoschläuche, Kabelisolationen oder Telefone – Kunststoff ist immer dabei. Meist sind es Produkte der Petrochemie, also aus Erdöl. Der fossile Energieträger liefert den Kohlenstoff für die chemischen Verbindungen. Es ginge auch anders: „Theoretisch können schon heute fast alle bekannten Kunststoffe mit nachwachsenden statt petrochemischen Rohstoffen hergestellt werden“, sagt Hans-Josef Endres, Leiter des Instituts Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) an der Hochschule Hannover.

Dass Biokunststoffe bisher erst ein Prozent Marktanteil haben, liege vor allem an den höheren Kosten für die Bioware. Viele Chemiefirmen hätten Biokunststoffe zwar schon ausprobiert und festgestellt, dass sie problemlos funktionierten. „Doch am Ende des Tages nehmen sie das billigere petrochemische Produkt“, sagt Endres.

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