Berlin - Die Sicherheitslücken bei Microsoft sorgen für eine neue Welle der Verunsicherung. Es geht inzwischen nicht mehr nur darum, dass die Systeme von Behörden und Unternehmen gehackt werden, um Daten zu erbeuten. Neuerdings werden auch Attacken gemeldet, bei denen es darum geht, Lösegeld zu erpressen. 

Rüdiger Trost, Sicherheitsexperte vom finnischen Softwareunternehmen F-Secure, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass das Kommunikationssystem Exchange immer häufiger von Hackern zur Erpressung ihrer Opfer genutzt werde. Das auf Cybersicherheit spezialisierte Unternehmen Mandiant teilte nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen mit, es erwarte in naher Zukunft eine Zunahme von Angriffen, die auf Geld abzielen. Vizepräsident John Hultquist sagte, diese Ransomware-Kriminellen könnten den Betriebsablauf in Unternehmen stören und somit ein noch größeres Risiko darstellen als Hacker, denen es um Spionage gehe.

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