Berlin - Designermöbel, bodentiefe Fenster, Sonnenterrasse, Infinitypool – vor wenigen Wochen wurde das Luxusanwesen „Mars House“ für über eine halbe Million US-Dollar verkauft. Ein Schnäppchen, könnte man meinen, angesichts der steigenden Preise auf dem Immobilienmarkt. Doch das Haus existiert nicht physisch, sondern rein digital. Man kann es nur in der erweiterten oder virtuellen Realität begehen.

Der Käufer hat keinen Schlüssel, sondern lediglich einen digitalen 3D-Ordner zugeschickt bekommen. Die virtuelle Immobilie ist denn auch nicht im Grundbuch eingetragen, sondern über einen non-fungible token, kurz NFT, verbrieft – ein fälschungssicheres Zertifikat, das auf einer Blockchain hinterlegt ist.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.