Berlin -  Es gehört zu den Phänomen im Netz, dass uralte Nachrichten überraschend in Filterblasen auftauchen und Menschen für Taten gefeiert werden, die Jahre zurückliegen. Gerade passiert das dem Spanier Ivan Fernandez Anaya. Im Dunstkreis der Olympischen Spiele wird seine herausragende Fairplay-Aktion aus dem Jahr 2012 im Netz gefeiert, als hätte der ehemalige Langstreckenläufer gerade in Tokio so außergewöhnlich respektvoll gehandelt. Um die Verwirrung  noch zu erhöhen, wird ein falsches Fotomotiv gezeigt, was die Algorithmen der Plattformen komplett überfordert. 

Zur Sache: Es geht um den Crosslauf, früher auch Querfeldein-Rennen genannt, im Dezember 2012 in Burlada, der spanischen Region Navarre. Die englische Ausgabe der spanischen Tageszeitung El Pais berichtete, dass der Kenianer Abel Mutai kurz vor dem Ziel als Führender irritiert war und glaubte, die Ziellinie schon überquert zu haben. Der Zweitplatzierte Iván Fernández Anaya lief aber nicht an ihm vorbei, um zu gewinnen, sondern wies dem Kenianer den Weg. So blieb der Spanier Zweiter. 

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