Eine Sturmfront zieht auf. Felsbrocken fliegen durch die Luft. Hektisch bereiten sich die Astronauten der US-amerikanischen Raumfahrtagentur Nasa auf die vorzeitige Rückkehr zur Erde vor. Doch der Botaniker Mark Watney wird von Trümmern getroffen und aus dem Sichtfeld geschleudert. Seine Kollegen halten ihn fälschlicherweise für tot und lassen ihn auf dem Mars zurück. Dort muss Watney mit Erfindergeist und Galgenhumor versuchen, zu überleben und wieder Kontakt zur Erde herzustellen.

Seit Donnerstag läuft „Der Marsianer“ mit Matt Damon in den deutschen Kinos. Es ist ein Science-Fiction-Film. Doch schon in naher Zukunft könnten Menschen auf dem Mars keine Fiktion mehr sein. Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos möchte noch vor 2050 mit Kosmonauten zum Nachbarplaneten starten, die Nasa plant bemannte Marsmissionen binnen der nächsten 20 Jahre. Solche Ankündigungen gab es seit den Mondmissionen der 1960er-Jahre zwar immer wieder. Doch die zuletzt verstärkten Bestrebungen, auf den Mond zurückzukehren, lassen auch Flüge zum Mars realistisch erscheinen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.