Genf - Ein Ingenieur, ein Jagdhund, ein Ärgernis und eine geniale Idee: Damit begann vor 80 Jahren die Entwicklung von etwas, das heute aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken ist. Ob Schuhe, Taschen, Blutdruckmessmanschetten, Rucksäcke, Werkzeuge oder Kabelbinder – fast nichts davon kommt heute ohne den Klettverschluss aus. Das laute „ratsch!“ beim Öffnen gehört zum Alltagssound. Erfinder war der Schweizer Ingenieur George de Mestral (1907–1990). Nach dem Geistesblitz 1941 dauerte das Tüfteln zehn Jahre, bis er seine Erfindung 1951 zum Patent anmeldete. Das US-Patent kam 1961.

Die früheste Erinnerung, die sein Sohn Charles, Jahrgang 1951, mit der väterlichen Erfindung verbindet, ist eine Fußmatte, wie er der Deutschen Presse-Agentur in Vich bei Genf jetzt berichtet. „Er hatte je ein Stück seines Klettbandes auf den Boden und unter die Matte geklebt und wir mussten uns dort immer die Füße gründlich abputzen, damit er sehen konnte, ob das hielt.“ Es hielt, und der Siegeszug des Klettverschlusses um die Welt nahm seinen Lauf.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.