Berlin - Blau wie die Augen frisch Verliebter leuchten die Blüten der Vergissmeinnichte auf den Wiesen. So zumindest erzählt es die romantische Namensgeschichte der kleinen Blume. Gleichzeitig verrät sie, zwischen den Zeilen, auch ein bisschen von der Geschichte des Genitivs. Denn im Mittelalter säuselten sich die Verliebten zu: „Vergiss mein’ nicht.“ Heute wäre es ein gehauchtes „Vergiss mich nicht“. Das Verb „vergessen“ verlangte vor 500 Jahren nach einem Genitiv, mittlerweile würde sich das gestelzt oder gar falsch anhören.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.