Für Stephan Natz, den Sprecher der Berliner Wasserbetriebe, ist die Angelegenheit klar: „In die Toilette gehören Spülwasser, Toilettenpapier und die Dinge, die aus dem Körper kommen – und sonst nichts.“ Viele Menschen befolgen diese Sanitärregeln jedoch nicht. Die Badkeramik wird zweckentfremdet als Müllschlucker für Hygienetücher, Tampons, Slipeinlagen, Essensreste und vieles mehr, das sich per Spültaste schnell aus dem Blick- und Geruchsfeld befördern lässt. Ein Knopfdruck, weg ist es.

Für andere fangen damit die Probleme erst an. Unterhalb der Straßen Berlins, im Abwassernetz, sorgt der fix weggespülte Müll für Komplikationen. Verschärft wird die Lage dadurch, dass eine gleichbleibende Menge an Feststoffen von einer abnehmenden Wassermenge durch das Rohrsystem befördert werden muss. Allerlei wassersparende Haushaltstechnik ist der Grund dafür.

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