Mit einfachen Mitteln drehte Werner Herzog seinem neuen Film „Family Romance, LLC“.
Foto: Lena Herzog

BerlinIn seinem neuen Film „Family Romance, LLC“ erzählt Werner Herzog von einer Firma in Japan, die Menschen vermietet. Ob ein Ersatzvater, eine Vertretung im Arbeitsgespräch oder ein Leichendarsteller benötigt wird, bei der Firma, die dem Film auch ihren Titel gegeben hat, gibt es für jeden Anlass einen geeigneten Kandidaten. Das klingt seltsam, entspricht aber der Realität. Der Film ist ein semidokumentarisches Werk geworden. Ein Gespräch mit Herzog über Menschen und Maschinen, seine Haltung zu den sozialen Medien und den Umgang mit Fake News. 

Berliner Zeitung: Herr Herzog, in „Family Romance, LLC“ besucht der Protagonist ein von Robotern betriebenes Hotel und fragt sich, ob diese Maschinen wohl eigene Gedanken haben. Bereits in Ihrem Film „Lo and Behold“ fragten Sie sich, ob das Internet von sich selbst träumt. Was fasziniert Sie an solchen Fragen?

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