Alle medizintechnischen Geräte müssen neu zertifiziert werden – egal, ob Gehhilfen und Schienen schon lange auf dem Markt sind oder eine Neuentwicklung sind.
Foto: imago images

Potsdam - Strenge Kontrollen sollten gerade im Gesundheitswesen besonders wichtig sein. Diese Forderung, die logisch klingt, kann jedoch ernsthafte Konsequenzen haben. Denn dadurch rechnet man auch in Brandenburg und Berlin in den nächsten Monaten mit Versorgungsengpässen bei medizintechnischen Produkten.
Das geht aus einer Antwort des Potsdamer Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

Das Ministerium bezieht sich auf Branchenvertreter, die mit „Schwierigkeiten bei der fristgerechten Umsetzung und Erfüllung“ einer EU-Verordnung rechnen.

Diese tritt am 26. Mai 2020 in Kraft, dann müssen ein Großteil der bereits zugelassenen Medizinprodukte und alle Neuentwicklungen vor der Zertifizierung strenger als früher geprüft werden. 

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