Berlin - Der Aufstieg der Figur des Hackers war lang und beschwerlich. Heute kennt ihn jeder Mensch, wenn sie oder er im Online-Duden nachschlägt: Das Wort ist maskulin und bezeichnet schlicht und lakonisch „jemanden, der hackt“. Das war 1977 ganz anders. Im Duden findet sich die Eintragung: „1.) Arbeiter im Weinberg, der Boden lockert 2.) grob unfairer, rücksichtsloser Spieler einer Dorfmannschaft“. Erst im Duden von 1986 wurde es besser: „jmd., der ständig neue Computerprogramme ausarbeitet oder ausprobiert oder sich mit seinem Heimcomputer Zugang zu fremden Computersystemen zu verschaffen versucht“.

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