Berlin -  Die Gaming-Entwickler haben in den vergangenen Monaten gezeigt, dass sie viel mehr können, als nur Spiele zu erschaffen. „Fortnite“ beispielsweise wurde in der Corona-Zeit zur großen Bühne, wo Popstars wie Ariane Grande ihre gefeierten Auftritte ablieferten. Das war alles logisch im Lockdown: Die Menschen mussten zu Hause bleiben, öffentliche Konzerte waren verboten, selbst Verabredungen mit Freunden waren zeitweise schwierig, der Computerbildschirm wurde zum besten und verlässlichsten Freund.

Wenn heute in Köln die Gaming-Messe Gamescom digital eröffnet wird, dann ist der Umgang mit der Corona-Krise sicherlich ein großes Thema. Vor allem aus deutscher Sicht. Denn weltweit profitieren die Spiele-Hersteller, konnten ihre Umsätze steigern, nur für die deutschen Entwickler machte sich die wirtschaftliche Entwicklung nicht positiv bemerkbar. Woran das liegt? Christopher Kassulke bittet um Geduld. Kassulke ist Geschäftsführer des Publishers HandyGames, das Unternehmen brachte beispielsweise das in Berlin entwickelte und weltweit mit Preisen ausgezeichnete „Through the Darkest of Times“ auf den Markt. Geduld deshalb, weil die staatliche Förderung in Höhe von 50 Millionen Euro erst in den kommenden Jahren Auswirkungen zeigen wird. Spiele zu entwickeln, sagt Kassulke, dauere Jahre.

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