Berlin - Es dauert zwar noch ein bisschen. Aber die Entscheidung steht: Die Technische Universität (TU) Berlin wird 2028 auf den Mond fliegen. Natürlich nicht die ganze Universität, aber zumindest ein Stück Technik, das junge Raumfahrt-Ingenieure des Masterstudiengangs Space Engineering der TU entwickelt haben. Es handelt sich um das Mond-Kommunikationssystem „Celestial“, das die Übertragung von Radiosignalen auch „hinter dem Mond“ möglich machen soll.

Die Europäische Weltraumorganisation (Esa) plant für 2028 eine 14-tägige Mondmission. Ziel ist es, Technologien zu testen, um bis 2030 eine permanente Mondbasis zu errichten. Dafür waren europaweit Studentinnen und Studenten aufgefordert worden, sich im Rahmen des sogenannten Igluna-Programms mit Ideen zu bewerben. Im Juli 2020 präsentierten 15 internationale Studententeams virtuell ihre Projekte zum Thema „Ein ferngesteuertes Weltraumhabitat“. Es ging um Roboter, Maschinen und Infrastrukturen für das Leben in extremer Umgebung.

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