Deutsche Haushalte haben im Durchschnitt knapp zwei Kühlschränke. Stecker rein und das Elektrogerät surrt brav in der Küche vor sich hin. Ist ja kein Problem, denn Strom ist in den Industrienationen überall und jederzeit verfügbar. Dass der Kühlschrank dabei zu den größten Stromfressern in deutschen Haushalten zählt und damit höchst unökologisch ist, gerät dabei schnell in Vergessenheit. Aber Umweltschutz kommt auch aus Berlin. Julia Römer studierte an der Technischen Universität (TUB) Wirtschaftsingenieurwesen und beschäftigte sich früh mit dem Thema „nachhaltige Kühlung“.

Zunächst wollte Römer einen klimafreundlichen Kühlschrank bauen, der sich in heimische Küchen einbauen und verkaufen ließe. Allerdings wollte Römer nicht irgendeinen Kühler, sondern einen, der völlig ohne Strom auskommt. Und so paradox es klingen mag: Sie wollte einen, der mit Wärme funktioniert. Kühlen mit Wärme? Das geht? „Klar“, sagt die Berlinerin enthusiastisch, „wir produzieren in westlichen Industrienationen so viel Abwärme, die wir nicht nutzen. Das wollte ich ändern.“

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