BerlinDie Situation kennen wohl viele. Man wird einer interessanten Person vorgestellt und viele Fragen und Themen liegen einem buchstäblich auf der Zunge. Aber weil die gemeinsame Sprache fehlt, kommt es anstelle eines anregenden Gespräches nur zu unbeholfenen Gesten und hilflosem Schweigen. Der ungeheure Qualitätssprung digitaler Übersetzungsprogramme in den letzten fünf Jahren lässt nun aber hoffen, dass solch frustrierende Erfahrungen bald Schnee von gestern sind.

Übersetzungsprogramme werden jetzt schon breit angewendet. Dabei funktioniert die maschinelle Übersetzung von schriftlichen Texten mittels Onlinediensten wie DeepL und anderen bereits mit einer relativ geringen Fehlerquote. Aber wie steht es um die Übersetzung des gesprochenen Wortes mittels Smartphone-Apps oder via Skype? Um das herauszufinden, hat Martin Gobbin für die Stiftung Warentest 15 der meist genutzten Übersetzungs-Apps von Google, Microsoft, Pons etc. in sechs Sprachen getestet. Sowohl für die Übersetzung von Sprache wie auch von Texten kamen nur zwei der getesteten Apps mit einem knappen „Gut“ über die Note „Befriedigend“ hinaus. Und das auch nur bei einfachen Sätzen.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.