Erst werden Mädchen oder Jungen in Chats mit Komplimenten eingewickelt, darauf folgen sexuelle Belästigung und die Aufforderung, intime Bilder und Videos zu schicken. Im Internet geben sich Sexualtäter nicht selten als Jugendliche aus. Die jüngste Polizeiliche Kriminalstatistik (2018) zeigt allerdings auch, dass die Tatverdächtigen bei derartigen Delikten zunehmend selbst noch unter 18 sind. „Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren massiv angestiegen“, sagt der Kriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger. „Der Hauptgrund ist offenbar, dass Minderjährige immer früher ein Smartphone besitzen, ohne die entsprechende Medienbildung zu erhalten.“ Schon Grundschüler fertigten Nacktbilder von sich an.

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