Karlsruhe/Zürich  - „Pilz der Unsterblichkeit“ heißt er in China. Dort wird er seit Jahrtausenden als Heilpilz verehrt und gegen altersbedingte Leiden eingesetzt. Auch hierzulande findet man ihn. In feuchten Auwäldern mit alten Baumbeständen zeigt er sich am Stammgrund altersschwacher Eichen, Buchen und Birken, hin und wieder auch an Nadelbäumen. Sein fächerförmiger Hut leuchtet mit dem Rotbraun reifer Kastanien und scheint von einem wachsartigen, transparenten Lack überzogen, was ihm seinen deutschen Namen einbrachte: der Glänzende Lackporling (Ganoderma lucidum). Ihm könnte nun eine neue Karriere bevorstehen, als wiederverwertbarer ökologischer Grundstoff für die Bauindustrie, mit dem sich konventionelle Materialien wie Stahl und Beton ersetzen lassen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.