Berlin - Die Regierungen der so genannten Five-Eyes-Staaten (Australien, Großbritannien, Kanada, Neuseeland und USA) plus Indien und Japan haben sich Mitte Oktober an Technologieplattformen gewandt und diese zur Kooperation bei der Entwicklung von Lösungen zum Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation eingeladen. Begründet wird dies mit der Bekämpfung von schwerwiegenden illegalen Inhalten und Aktivitäten auf diesen Plattformen wie sexueller Missbrauch von Kindern, Gewaltverbrechen, terroristische Propaganda und Angriffsplanung. Durch die Ende-zu-Ende-(E2E)-Verschlüsselung verunmöglichten die Plattformen den Strafverfolgungsbehörden den Zugriff auf diese Kommunikation, wodurch die öffentliche Sicherheit ernsthaft untergraben werde.

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