Wer über einen Linoleumboden läuft, der denkt wahrscheinlich kaum an blau blühende Felder. Und doch stammt die wichtigste Zutat zur Herstellung des Kunststoffs aus der Natur. Zu 30 Prozent besteht Linoleum aus Leinöl, einem nussfarbenen, aus den Kernen des blau blühenden Leins gepressten Fettsäure-Gemischs. Und auch in der Lacke- und Farbenindustrie wird das Öl aus der Jahrtausende alten Kulturpflanze geschätzt, weil es wie kaum ein anderes natürliches Bindemittel die Farbpigmente miteinander verklebt. „Wegen seiner speziellen Trocknungs- und Haftungseigenschaften ist Leinöl unter den nachwachsenden Rohstoffen eines der bedeutendsten technischen Öle überhaupt“, sagt Torsten Randt vom auf technische Naturöle spezialisierten Handelshaus Mercur aus Düsseldorf.

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