Was gab es gestern zum Mittagessen? Vielleicht ein Schnitzel mit Gurken- und Kartoffelsalat, zum Dessert etwas Obst und einen Schokoriegel? Das Menü ließe sich auch anders beschreiben: Ein paar Quadratmeter Acker und Weideland, gedüngt mit einer Prise Phosphor, dazu ein halber Liter Erdöl, vielleicht auch ein Stück Regenwald, frisch gerodet. Und darüber schwebt eine Wolke aus Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen sowie Ammoniak.

Appetitlich klingt das nicht. Aber so ist es eben: Was auch immer ein Mensch sich auf den Teller lädt – noch bevor er sich ans Verspeisen macht, hat er damit Spuren auf dem Planeten hinterlassen. Weil wir davon normalerweise nichts bemerken, haben Wissenschaftler Methoden entwickelt, den Verbrauch an Ressourcen und Nutzflächen und den Ausstoß an Treibhausgasen zu ermitteln, den die Erzeugung von Nahrungsmitteln mit sich bringt.

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