Berlin - Wenn es um den Ton in den sozialen Medien geht, ist oft von Hatespeech die Rede, von Hatern, Trollen oder doch zumindest von kommunikativen Schieflagen, die sich im Netz nur allzu rasch aufschaukeln. Schnell weht ein gewaltiger Shitstorm, nachdem Promis, Politiker oder Otto Normalnutzer eine mehr oder weniger bedachte Äußerung ins Netz geschrieben haben. 

Zuletzt traf der geballte Zorn der Netzgemeinde auf Twitter zum Beispiel die Milliardärin und Ich-Unternehmerin Kylie Jenner, die zu einer wohltätigen Spendenaktion aufrief, sich selbst aber recht knauserig gab. Oder Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, der im Angesicht zäher Corona-Lockdown-Verhandlungen und eines zunehmenden Maßnahmenfrustes einen ÄÄÄÄÄÄ...Witz machte, der dem Ernst der Lage irgendwie nicht gerecht wurde.

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