Sterne, Smileys und Schmetterlinge sind in die kleinen Pillen gestanzt, die für Euphorie sorgen sollen, für Wohlbefinden, für weniger Angst. Dieser berauschende Wirkstoff heißt 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin (MDMA). Bekannt geworden ist die Substanz als Partydroge Ecstasy.

Erstmals hergestellt wurde der Wirkstoff vom Pharmakonzern Merck im Jahr 1912. Ihre psychoaktive Wirkung hat der Chemiker Alexander Shulgin in den Siebzigerjahren entdeckt. In einem Schuppen auf seiner Farm in Kalifornien testete der US-Amerikaner die Substanz selbst – und fand zudem einen einfacheren Herstellungsweg. Shulgin hatte die Droge als „eine Möglichkeit, sich auszudrücken“ bezeichnet sowie als Werkzeug, mit dem sich junge Leute „von der älteren Generation distanzieren“.

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