Ist die Chipstüte einmal offen, futtern viele Menschen, bis sie leer ist – auch ohne Hunger. Was dabei im Hirn vor sich geht, haben jetzt Erlanger Forscher an Ratten untersucht. Bisher wurde angenommen, dass der hohe Gehalt an Fett und Kohlenhydraten das Belohnungszentrum im Gehirn anregt. Doch die Versuche übertrafen die Erwartungen: Nicht nur fraßen die Ratten die Chips eifriger als anderes Testfutter, sie waren auch nach dem Fressen noch deutlich angeregter und aktiver als vermutet. Über ihre Experimente berichteten die Wissenschaftler auf dem Jahrestreffen der American Chemical Society in New Orleans. Sie wollen beantworten, was Menschen, die eigentlich satt sind, zur sogenannten „hedonischen Hyperphagie“ bringt: zum „genussvollen Überfressen“. Dabei beleuchteten sie auch, weshalb manch einer dem Reiz der würzigen Snacks gar nicht erst verfällt.

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