Uff, schon wieder so ein Hitzetag! Im Büro und auf der Straße hält man es kaum aus. Also nichts wie raus aufs Wasser, am besten mit dem Partyboot. Auf dem Oberdeck kann man im Liegestuhl in der Sonne lümmeln, den Oberkörper frei, eisgekühltes Bier trinkend. Unten brutzelt der Kumpel derweil leckere Steaks auf dem Grill. Irgendwann springt man ins Wasser, um sich abzukühlen. So sieht die Sommer-Idylle in manchen Köpfen aus. Doch aus wissenschaftlicher Sicht ist alles falsch: das Oberdeck, die Sonne, das eiskalte Bier …

Was passiert eigentlich bei Hitze im Körper? Der Mensch selbst ist ein wandelnder Heizkörper. Seine biologischen Abläufe funktionieren am besten bei einer Temperatur von etwa 37 Grad Celsius. Er versucht, diese stabil zu halten. Wäre dann aber nicht auch eine Außentemperatur von 37 Grad für ihn besonders günstig? Nein, denn er produziert überschüssige Wärme, um auch bei Kälte die Temperatur halten zu können. Forscher sprechen davon, dass es durchschnittlich 100 Watt sind, die Leistung von zwei Glühbirnen.