Gratis-Apps helfen: QR-Codes lassen sich selber basteln

Ob für eine Geburtstagseinladung oder eine Visitenkarte - wer selbst QR-Codes erstellen will, braucht keine Programmierkenntnisse. Apps für das Smartphone oder Umwandler auf kostenlosen Websites erledigen diese Aufgabe. Die kleinen Quadrate ermöglichen es, zusätzliche Informationen zu hinterlegen - etwa den Link zu einer Wegbeschreibung im Internet. „Man kann fast alles mit QR-Codes machen“, sagt der Experte Steffen Schilke. Stadtpläne, Tickets, Spiele, Geo-Informationen - all das lasse sich mit den Pixelquadraten hinterlegen.

Wer mit dem Smartphone Informationen verschlüsseln will, kann dafür Apps wie QR (Android: QR), QR-Scanner (Android: QR-Scanner) oder Barcode Generator (Android: Barcode Generator) nutzen. Sie generieren aus Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Web-Adressen ohne großen Aufwand QR-Codes. Ähnlich simpel funktioniert es auf Websites wie qrcode.kaywa.com.

Umgekehrt können die Codes mit Smartphone-Apps ausgelesen werden. Telefonnummern sind so direkt auf dem Display zu sehen und können angerufen werden, entschlüsselte Texte werden lesbar. Ist der Link zu einer Webseite hinterlegt, muss das Handy allerdings einen Netzzugang haben.

Seffen Schilke rät, die Daten so zu hinterlegen, dass man die Zugriffe danach auswerten kann. Dazu reiche es aus, Links über Dienste wie bit.ly oder tinyurl zu kürzen und erst dann zu codieren. Schilke betreibt eine Homepage zum Thema QR-Codes, hält Vorträge darüber und teilt seine Beobachtungen via Twitter (@QRcodeArt).

Schnittstelle zum Internet

Die Codes können etwa auf gedruckten Einladungen als Schnittstelle zu einer Wegbeschreibung im Internet dienen, oder auf Visitenkarten als digitale Variante für das Handy-Adressbuch. Schilke kennt zudem Partys, deren Ort, Beginn und Anlass man nur herausfindet, wenn man den QR-Code auf der ansonsten leeren Einladung scannt.

Am meisten Sinn machen QR-Codes allerdings in der analogen Welt und nicht auf Websites oder in E-Mails - denn da ist der Empfänger ohnehin schon online und kann einfach auf einen Link klicken.

QR-Codes sind praktisch - keine Frage. Dass Sie aber auch im witzigen Design daherkommen können, zeigen wir Ihnen oben in der Bildergalerie.

(dpa)